Veganes Leben

Ob im Supermarkt, im Restaurant, beim Klamotten- und Kosmetikkauf, in den sozialen Medien oder jetzt auch bei Getränken – vegan findet man heute fast überall. Doch was bedeutet eigentlich vegan und welche Gründe bringen Menschen dazu, einen veganen Lebensstil zu verfolgen? In ihrem Erfahrungsbericht erzählt Lena, warum sie vor drei Jahren mit der veganen Ernährung begann und was sich seitdem in ihrem Leben alles verändert hat. Du findest die vegane Ernährungsweise spannend, aber weißt nicht genau, wo du am besten anfangen sollst? Wir haben für dich 5 Schritte zur veganen Lebensweise sowie 3 hilfreiche Tipps für Anfänger zusammengestellt.

Huch, Spreequell und vegan – was ist da denn los? Als Berliner Urgestein entgeht uns natürlich nichts! Und so kommt man in der Hochburg des veganen Lebens natürlich auch an dieser Trendbewegung nicht vorbei. Dabei bleiben wir unserem Leitsatz treu: Als weltoffenes Unternehmen möchten wir jedem Berliner die passenden Getränke bieten. Wir wissen, dass das Thema vegan kontrovers diskutiert wird. Deswegen konzentrieren wir uns auf das, was wir am besten können: unsere Verwender mit erfrischenden alkoholfreien Getränke verwöhnen, welche – und davon können schließlich alle profitieren – eben auch alle vegan sind. Keine Sorge: Dadurch ergeben sich natürlich keinerlei geschmacklichen Nachteile für dich.

Was heißt eigentlich vegan?

Jetzt, wo sich immer mehr Menschen für eine Lebensweise ganz ohne tierische Produkte entscheiden, stellst du dir vielleicht die Frage: Was bedeutet eigentlich vegan?

Eigentlich ist es ganz einfach – Veganer verzichten ganz bewusst auf den Konsum tierischer Produkte. Das heißt im Klartext: Sowohl Fleisch, Fisch, Eier, als auch Milchprodukte und oftmals Honig sind eben tabu.

Leider sind tierische Inhaltsstoffe in vielen Produkten häufig etwas „versteckt“ anzufinden, wodurch ein veganes Leben manchmal etwas komplizierter werden kann. Umso hilfreicher sind da klare Bezeichnungen sowie ein transparenter Herstellungsprozess, wie zum Beispiel beim Thema Vegane Getränke. Da gehen wir also mit gutem Beispiel voran!

Vegan zu leben umschließt übrigens noch viel mehr Bereiche als nur die tägliche Nahrung. Auch in den Bereichen Kleidung und Haushalt achten viele Veganer darauf, dass entsprechende Produkte nicht aus tierischen Materialien bestehen. Vegan im Alltag – ein Ding der Unmöglichkeit? Keineswegs, denn dank entsprechender Kennzeichnungen und zahlreicher Alternativen wird es glücklicherweise immer einfacher, dein Leben möglichst tierleidfrei zu gestalten.

Warum vegan? Gründe für Veganismus 

„Ich will ab heute vegan leben!“ Der Entschluss, tierische Produkte von deinem Speiseplan zu streichen, kann die verschiedensten Gründe haben. Viele Veganer wollen:

  • die Umwelt schonen
  • Tieren kein Leid mehr zufügen
  • sich gesundheitlich fitter fühlen

Das sind jedoch nur einige der Gründe, aus denen viele Menschen vegan leben! 

Ob du es glaubst oder nicht, es gibt tatsächlich viele Argumente, die für eine vegane Ernährungsweise sprechen. Bestimmt hast du dir auch schon mal die Frage gestellt: „Warum wird man überhaupt Veganer?“. An dieser Stelle verraten wir dir, warum es durchaus sinnvoll sein kann, bewusst auf tierische Produkte zu verzichten. 

Mein Erfahrungsbericht: Ich bin dann mal vegan…

Wer bin ich?

Falls du dich gefragt hast, wer denn hier so schreibt, stelle ich mich einfach mal vor! Mein Name ist Lena Rippe, ich bin 27 und seit zwei Jahren Wahl-Berlinern. Berlin ist nun mal – nicht nur für Veganer – the place to be! Ursprünglich hat es mich aus Bremen in die Hauptstadt verschlagen – und so schnell bekommt man mich hier erstmal nicht mehr weg ;)

Warum vegan?

Vor über 3 Jahren habe ich vom einen auf den anderen Tag entschieden, keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Mir persönlich fiel es leichter, meinen Kühlschrank einmal komplett neu auszustatten – so kam ich schließlich erst gar nicht in Versuchung.

Ursprünglich geschah die Ernährungsumstellung vor allem aus gesundheitlichen Gründen, denn ich erhoffte mir von der Ernährungsumstellung mehr Energie im Alltag zu haben und kleinere Wehwehchen loszuwerden. Wer will das nicht? Und so viel sei schon mal verraten: Daneben hat sich noch einiges anderes zum Positiven entwickelt. Wie viel sich dadurch in meinem Leben ändern würde, konnte ich damals natürlich noch nicht ahnen. Dass mir die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung außerdem viel einfacher als erwartet gefallen ist, hat mich außerdem überrascht.

Nicht nur die gesundheitlichen Vorteile überzeugten mich, dabei zu bleiben. Auch die ethischen und umwelttechnischen Gründe für die vegane Ernährung spielten bei meiner Entscheidung eine Rolle. Mittlerweile bereue ich nur, meine Ernährung nicht früher umgestellt zu haben. 

Bewusst ein Zeichen setzen

Heute möchte ich Vegan-Interessierten mit einer helfenden Hand zur Seite stehen, indem ich neben meinen Erfahrungen, auch praktische Tipps und alltagstaugliche und günstige Rezepte mit ihnen teilen. Als zertifizierte vegane Ernährungsberaterin ist es mir besonders wichtig, über vermeintliche Vorurteile aufzuklären und leicht umsetzbare Vorschläge für eine gesunde und vegane Ernährung zu liefern.

Mehr Infos zum Thema Veganismus und spannende Rezepte gibt es auf meinem Blog Healthylena.de.

In 5 Schritten zur veganen Lebensweise

Go vegan – viele Menschen, die sich vegan ernähren möchten, sind zunächst überfordert. Was kann ich denn jetzt überhaupt noch essen? Was sollte ich beachten? Wie lebe ich vegan im Alltag? Puh – das klingt erstmal ganz schön kompliziert! Zum Glück haben wir ein paar Kniffe für dich in petto, die dir dabei helfen, deine Ernährung umzustellen. Los geht’s!

1. Schritt

Informier dich!

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dich rein pflanzlich zu ernähren, dann solltest du dich natürlich zunächst gut über diese Ernährungsweise informieren. Wenn dir die dauerhafte Umstellung ein zu großes Projekt ist, dann kannst du auch erstmal für einen kleineren Zeitraum versuchen, auf tierische Produkte zu verzichten. 30 Tage sind super für den Anfang! Um potenziellen Mängeln vorzubeugen, ernährst du dich am besten möglichst abwechslungsreich und behältst gewisse Nährstoffe im Blick.

2. Schritt

Step by Step!

Du willst von heute auf morgen den kompletten Inhalt deines Kühlschrankes in die Tonne werfen, nur weil sich darin tierische Produkte befinden? Schön langsam! Damit du dich nicht überfordert fühlst, geh doch einfach langsam vor und streiche nach und nach tierische Produkte von deinem Speiseplan. Im ersten Schritt kannst du so zum Beispiel die Milch einfach durch Pflanzendrinks ersetzen. Hafer, Mandel, Soja – finde deinen Favoriten! Im nächsten Schritt suchst du dann nach Alternativen zum Joghurt. Du wirst sehen: Auf diese Weise fällt dir die Ernährungsumstellung deutlich leichter!

3. Schritt

Ändere deine Routine!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier? Aber hallo! Umso schwieriger ist es daher, festgefahrene Gewohnheiten plötzlich zu ändern – das kennst du bestimmt. Kleiner Tipp: Werde dir diesen Routinen zunächst bewusst und ersetze sie dann langsam durch neue Gewohnheiten. Beispiel: Wenn du bisher gerne mal länger an der Fleischtheke im Supermarkt verweilt hast, kannst du stattdessen dem hiesigen Wochenmarkt einen Besuch abstatten und dich von der großen Obst- und Gemüse-Auswahl dort inspirieren lassen. Auch mir fiel diese Umgewöhnungszeit zunächst schwer – plötzlich sind meine früheren Lieblingskekse wie von Zauberhand im Einkaufskorb gelandet.

Aber ich habe schnell festgestellt: Irgendwann gingen mir die neuen Gewohnheiten dann wie von selbst von der Hand. Und so habe ich mittlerweile neue Lieblingskekse gefunden, die mir sogar noch besser schmecken!

4. Schritt

Entdecke neue Rezepte!

Wenn du allmählich immer weniger tierische Produkte konsumierst (juhu, es tut sich was!), ist es an der Zeit, nach neuen schmackhaften Rezepten Ausschau zu halten. Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil! Viele Menschen müssen das vegane Kochen und Backen erst neu lernen und können dies durch spannende Rezepte ganz spielerisch gestalten. Tipp: Statt zu komplizierten Rezepten mit außergewöhnlichen Zutaten kannst du lieber zu einfachen Gerichten mit bekannten Inhaltsstoffen greifen. Meine Lieblings-Brokkoli-Cremesuppe bereite ich heute zum Beispiel einfach mit Sojasahne zu – glaub mir, das hat bisher tatsächlich noch niemand bemerkt!

 

Das Rezept ist übrigens ganz einfach! Für 4 Portionen benötigst du:

  • 700 g Brokkoli
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 250 ml Sojasahne (oder pflanzliche Alternative)
  • Salz & Pfeffer

 

Und so geht’s:

Die Gemüsebrühe erhitzen. Den Brokkoli hineingeben und solange köcheln lassen bis dieser gar ist. Die Suppe pürieren und die Sojasahne hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer sowie Gewürzen nach Wahl abschmecken. Genießen!

5. Schritt

Finde Alternativen zu deinen Lieblingsgerichten

Weißt du, was bei der Umstellung zur veganen Ernährung unglaublich hilft? Wenn du aktiv nach Alternativen zu einstigen Lieblingsgerichten suchst. Besonders in der Umgewöhnungsphase kannst du dabei zum Beispiel Fleischalternativen ausprobieren, die geschmacklich an bekannte Aromen erinnern. Natürlich schmeckt es vielleicht nicht genauso wie das Original – deine Geschmacksnerven werden sich aber schnell daran gewöhnen! Ich hätte es nie gedacht, aber mittlerweile bin ich riesiger Fan von Tofu, der – richtig zubereitet – einfach köstlich schmeckt. Und so landet statt Rührei einfach Tofu Scramble auf meinem Frühstücksteller. Das schmeckt sogar dem Besuch!

Vegan für Anfänger – 3 Hilfreiche Tipps

So langsam wirst du neugierig? Super! Für einen möglichst unkomplizierten Einstieg in die vegane Ernährung habe ich für dich ein paar Hilfestellungen zusammengesucht – gemeinsam ist schließlich alles einfacher. Die folgenden 3 Vegan-Tipps unterstützen dich dabei, deine Ernährung umzustellen: 

Tipp 1

Take it easy!

Nobody’s perfect – erst recht nicht beim Thema Ernährung. Wer zu hohe Erwartungen an sich selbst hat, wird schnell den Spaß an der Sache verlieren. Von kleinen Rückschlägen solltest du dich also niemals verunsichern lassen. Eine Ernährungsumstellung erfordert nun mal Zeit und Geduld. Statt sie als unüberwindbare Aufgabe zu sehen, kannst du sie daher lieber als kleines Abenteuer verstehen. Nimm den Druck raus, sei nicht zu streng mit dir und – ganz wichtig – genieße die Reise!

Tipp 2

Lass dich nicht verunsichern!

Glaub mir, wenn du deine Ernährung umstellst, lernst du plötzlich ganz viele vermeintliche Ernährungsexperten aus deinem Umfeld kennen. Natürlich haben diese viele gut gemeinte Ratschläge auf Lager! Hier solltest du dich als Neu-Veganer nicht direkt verunsichern lassen. Du hast dich schließlich gut informiert, deswegen verweise einfach auf diese Fakten und erkläre deinem interessierten Umfeld deine Beweggründe ganz sachlich. Wenn du keine Lust auf Diskussionen hast, brauchst du deine Ernährungsumstellung ja nicht an die große Glocke hängen. Übrigens: Gleichgesinnte zu finden kann die Umstellung enorm erleichtern! Such doch mal auf Facebook nach veganen Gruppen mit Rezepten oder einem Vegan-Stammtisch in deiner Stadt. So macht es gleich viel mehr Spaß!

Tipp 3

Lass dich nicht verunsichern!

Viele Neu-Veganer sind überrascht, dass der Verzicht auf tierische Produkte ihnen leichter fällt als gedacht. Bevor du jetzt denkst: „Das passiert mir im Leben nicht!“ – einfach mal ausprobieren! Anstatt dich darauf zu konzentrieren, was denn jetzt nicht mehr auf deinem Teller landen darf, kannst dich vielmehr darauf fokussieren, was nun neu dazukommen kann! Spannende Rezepte aus dem Internet oder neue Kochbücher können dir dabei helfen, deinen Horizont zu erweitern. Quinoa, Tempeh oder Kala Namak – bald entwickelst du dich zum richtigen Gourmet.

Übrigens: Deine Geschmacksnerven benötigen eine gewisse Zeit, um sich an die Ernährungsumstellung zu gewöhnen – das ist ganz normal. Oftmals nimmt man neue Geschmäcker danach aber viel intensiver wahr!

Disclaimer:

Diese Informationen basieren auf persönlichen Erfahrungen oder Erfahrungen anderer und sind keine medizinischen Ratschläge. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen der Artikel dürfen nicht als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch anerkannte Ärzte oder Heilpraktiker angesehen werden.

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