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Spreequell macht sich stark für Frauenfußball

Berlin liebt Fußball – und Spreequell liebt Berlin. Deshalb sind wir stolz, ab sofort die Frauen-Teams vom 1. FC Union Berlin und FC Viktoria Berlin zu unterstützen. Unser Engagement ist ein klares Signal: Frauenfußball verdient Sichtbarkeit, Wertschätzung und die gleichen Chancen wie der Männerfußball. Und genau dafür setzen wir uns als Berliner Marke ein.

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Von Verboten bis zum Bundesliga-Aufstieg

Wusstest Du, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 1955 Frauenfußball mit der Begründung das Spiel sei „unweiblich“ verboten hat?

Vereine durften keine Frauenmannschaften mehr haben, das Kicken wurde ins Abseits gedrängt. Erst 1970 wurde das Verbot wieder aufgehoben – allerdings unter teils absurden Auflagen wie einer kürzeren Spielzeit und kleineren Bällen. In der DDR lief es etwas anders: Dort war Frauenfußball zwar nicht offiziell verboten, aber auch nicht aktiv gefördert. Er wurde eher geduldet als gefeiert. Trotzdem gründeten sich ab Ende der 1960er Jahre erste Teams und regionale Ligen – 1979 gab es sogar eine offizielle DDR-Meisterschaft und ab 1987 einen Pokalwettbewerb.

Heute zeigt sich: Zum Glück haben die Spielerinnen nie lockergelassen. Denn ohne diesen Einsatz gäbe es keinen Profifußball für Frauen – und keine Bundesliga-Kulissen, die beweisen, wie groß das Interesse inzwischen ist.

Berlin zeigt, wie’s geht

2024/25 haben die Unionerinnen Geschichte geschrieben: Sie wurden Meister der 2. Frauen-Bundesliga – gefeiert vor einer Rekordkulisse von über 20.000 Fans in der Alten Försterei. Die Frauen vom FC Viktoria gehen ebenfalls ihren Weg. Der Verein setzt stark auf den Nachwuchs. Zwei Vereine, eine Botschaft: Frauenfußball gehört ins Rampenlicht!

FC Viktoria
1. FC Union Berlin⁣⁣⁣⁣ ⁣

Wusstest Du schon?

  • Frauen-Bundesliga wächst rasant: 2023/24 kamen fast 380.000 Fans ins Stadion – so viele wie noch nie.
  • Neue Rekorde in Deutschland: Das DFB-Pokalspiel Hamburg–Bremen 2025 sahen über 57.000 Zuschauer:innen. Das ist ein nationaler Bestwert!
  • Frauenfußball ist auch weltweit im Aufschwung: Laut FIFA spielen inzwischen 16,6 Mio. Frauen und Mädchen organisiert Fußball. Das ist ein Zuwachs von 25 % seit 2019.
  • Historischer Rückblick: Erst 1990/91 startete in Deutschland die erste Frauen-Bundesliga-Saison – im Vergleich zum Männerfußball also noch sehr jung.

Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Frauenfußball ist mehr als Sport – er ist ein Stück Gleichberechtigung und ein Vorbild für die nächste Generation. Spreequell will dazu beitragen, dass Berliner Mädchen genauso große Fußballträume haben können wie Jungs.